Der Urheberrechtsschutz ist in der Kreativbranche nichts Neues. Leider ist es jedoch sehr einfach, öffentlich verfügbare Inhalte (zum Beispiel von YouTube) zu stehlen und sie zur Gewinnung einer eigenen Reichweite wiederzuverwenden.

Zu den häufigsten Urheberrechtsverletzungen gehören:

  • das erneute Hochladen kompletter YouTube-Videos
  • die Wiederverwendung von Videoclips ohne Genehmigung
  • das Kopieren von Vorschaubildern
  • die Nutzung von Screenshots oder Einzelbildern aus Videos ohne Erlaubnis
  • das Erstellen gefälschter oder nachgeahmter YouTube-Kanäle
  • der Verkauf oder die Monetarisierung von Inhalten anderer Inhaltsersteller
  • die Nutzung von Fotos von Inhaltserstellern außerhalb von YouTube ohne Genehmigung
  • das Kopieren des Markenauftritts eines Kanals (Logos, Banner, Profilbilder)
  • das Erstellen gefälschter Gewinnspiele oder Betrugsmaschen unter Verwendung der Identität eines Inhaltserstellers

So schützt du deine Arbeit im Internet mit Bildersuchmaschinen für den Urheberrechtsschutz

Wie findet man gestohlene Vorschaubilder und Profilbilder?

Der einfachste und effektivste Weg ist die Nutzung einer Rückwärtigen Bildersuche mit einer auf Urheberrecht spezialisierten Bildsuchmaschine. Einfach ausgedrückt hilft sie dir dabei, exakte Kopien des von dir hochgeladenen Bildes zu finden.

Lenso.ai ist ein perfektes Beispiel für ein solches Tool zur Rückwärtigen Bildersuche.

Gestohlene Inhalte mit lenso.ai finden

Sammle zunächst alle Bilder, die du auf mögliche Urheberrechtsverletzungen überprüfen möchtest – zum Beispiel Screenshots aus deinen Videos, Vorschaubilder, Profilbilder oder Logos.

Gehe anschließend auf lenso.ai und lade die Bilder nacheinander hoch.

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Hinweis: Du kannst bereits zu Beginn für jedes Bild eine Benachrichtigung erstellen, damit du zukünftige Urheberrechtsverletzungen ganz einfach überwachen oder verfolgen kannst, wo dein Bild im Internet erscheint. Jedes Mal, wenn eine neue Übereinstimmung gefunden wird, erhältst du eine Benachrichtigung per E-Mail.

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Kehren wir nun zur Bildersuche zurück.

1. Nach dem Hochladen eines Bildes kannst du ganz einfach überprüfen, ob Übereinstimmungen vorhanden sind, indem du die Kategorie „Duplikate“ öffnest.

2. Falls dein Gesicht auf dem Bild zu sehen ist, kannst du zusätzlich die Kategorie „Personen“ überprüfen, in der alle Gesichtstreffer angezeigt werden.

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3. Zu jedem Ergebnis werden das Bild sowie die ursprüngliche(n) URL-Quelle(n) angezeigt. So kannst du innerhalb weniger Sekunden genau herausfinden, wo dein Bild im Internet erscheint.

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4. Außerdem gibt es den Recherchemodus, der dir dabei hilft, noch mehr Treffer zu finden, da er eine deutlich tiefere Rückwärtige Bildersuche durchführt.

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5. Wenn du glaubst, dass dein Bild missbräuchlich verwendet wurde, kannst du die Website kontaktieren, auf der es gefunden wurde, und die Entfernung des Bildes verlangen.

6. Falls du nicht möchtest, dass deine Bilder in den Ergebnissen von Rückwärtigen Bildersuchen auf Websites wie lenso.ai erscheinen, kannst du den DMCA-Assistenten nutzen, um sie aus lenso.ai entfernen zu lassen. Außerdem erhältst du eine kurze Anleitung dazu, wie und was du beim Kontaktieren der Websites schreiben solltest, auf denen du die Urheberrechtsverletzung entdeckt hast.

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7. Überprüfe zusätzlich weitere Tools zur Rückwärtigen Bildersuche und reiche dort ebenfalls DMCA-Anträge ein. Du kannst beispielsweise mit PimEyes, Eyematch.ai oder FaceCheck.ID beginnen.

Urheberrechtsschutz für YouTuber: Was solltest du tun?

Nutze vor allem regelmäßig Tools zur Rückwärtigen Bildersuche, denn sie können dir als YouTube-Inhaltsersteller enorm helfen. Es ist wesentlich einfacher, potenziellen Missbrauch des Urheberrechts kontinuierlich zu überwachen und frühzeitig zu erkennen, als ihn von Zeit zu Zeit manuell zu suchen.

Reiche außerdem DMCA-Löschanträge überall dort ein, wo dies möglich ist, und überprüfe anschließend, ob die rechtsverletzenden Inhalte tatsächlich entfernt wurden. Das kannst du selbst erledigen oder einen Dienst zum Schutz von Urheberrechten beauftragen, der den gesamten Prozess für dich übernimmt.

Solltest du feststellen, dass sich jemand für dich ausgibt, melde den entsprechenden Account so schnell wie möglich und füge der Plattform alle verfügbaren Beweise bei.

Falls es zu einem Streitfall kommt oder der Fall vor Gericht landet, solltest du sämtliche Beweise sammeln und aufbewahren, die belegen, dass die Inhalte dir gehören.

Falls möglich, versehe deine Vorschaubilder, Screenshots oder andere Bilder mit einem Wasserzeichen oder einem Urheberrechtshinweis. Dadurch lässt sich ein Diebstahl zwar nicht verhindern, es kann jedoch den Nachweis des Eigentums erleichtern und spätere Urheberrechtsansprüche unterstützen.

Author

Julia Mykhailiuk

Marketing Specialist